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Richtig aufgemöbelt - was ist Homestaging?

Der Kauf einer Immobilie hat ganz viel mit dem Bauchgefühl zu tun. Wie ist der erste Eindruck, wenn ich durch die Tür gehe? Kann ich mir vorstellen, hier zu leben? Daher ist es wichtig, dass sich Häuser oder Wohnungen zu Besichtigungsterminen im besten Licht präsentieren - und da kommt Homestaging ins Spiel. Schließlich ist es nicht immer einfach, wenn außer ein paar Glühbirnenfassungen nichts in der Immobilie ist.


Beim Homestaging wird leeren Räumen mit Hilfe von Möbeln, Lampen und Accessoires Leben eingehaucht. So wird ein Wohngefühl erzeugt und letztlich der Verkauf der Immobilie begünstigt. In den USA wird dieser Ansatz bereits seit den 70er-Jahren gefahren. In Deutschland ist Homestaging dagegen noch recht jung. Als Immobilienmakler in Nürnberg nutzten wir es seit einiger Zeit für unseren Immobilienvertrieb – und sowohl Verkäufer als auch Käufer sind davon begeistert.


INHALT

  1. Wann wird Homestaging eingesetzt?

  2. Homestaging in bewohnten Immobilien

  3. Kniffe beim Homestaging

  4. Homestaging-Beispiele von ImmoNürnberg

  5. Was kostet mich das Homestaging?

  6. Plan B: Virtuelles Homestaging

  7. Wie funktioniert das?

  8. Beispiele für Virtuelles Homestaging

  9. Fazit


Wann wird Homestaging eingesetzt?

Möbel machen einen Raum nicht nur lebendiger, sondern helfen Kaufinteressenten, Raumgrößen besser abzuschätzen. Wer hat sich bei einer Besichtigung nicht schon einmal gefragt "Passt meine Couch überhaupt ins Wohnzimmer?" oder "Wo soll der große Esstisch hin?". Leere Räume erscheinen oft kleiner als sie in Wirklichkeit sind. Homestaging unterstützt also da, wo die Vorstellungskraft aufhört.


Kurze Erklärung: Was ist Homestaging

Homestaging in bewohnten Immobilien

Das Homestaging leerer oder unbewohnter Immobilien ist gut machbar. Etwas schwerer wird es da schon, wenn die Wohnung oder das Haus noch bewohnt ist. Schließlich kann es einige Zeit dauern, bis ein Käufer gefunden ist. Wer möchte da schon auf persönliche Gegenstände verzichten oder – wie an Weihnachten mit Schwiegermutters geschenkter Vase – regelmäßig die Homestaging-Accessoires aus dem Keller holen, wenn neue Kaufinteressenten kommen.


In dem Fall können bereits kleine Veränderungen vor einer Besichtigung Wunder wirken. Geöffnete Jalousien und Vorhänge. Lichter, die in allen Räumen brennen. Aufgeschüttelte Couchkissen. Ein aufgeräumtes Kinderzimmer oder eine Küche, in der Geschirr, Kochutensilien und Co. im Schrank verschwunden sind. Auch Sitzauflagen auf den Terrassenmöbeln tragen zur Wohlfühlatmosphäre bei.


Steht der Umzug kurz bevor, sollten persönliche Gegenstände, Familienfotos, Kinderkunst am Kühlschrank und Töpferarbeiten außerdem mit als erstes im Umzugskarton verschwinden. Diese kleinen und größeren Handgriffe können schon ausreichen – es muss nicht immer das Komplettpaket sein.


Kniffe beim Homestaging

Im Prinzip ist es wie bei einem Besuch im schwedischen Möbelhaus: Beim Homestaging werden Wohnzimmer, Küche und Co. perfekt in Szene gesetzt. Eine Couch funktioniert nicht ohne gemütliche Kissen, ein Esstisch nicht ohne Platzsets und Geschirr. Es geht darum, Lebenssituationen darzustellen, damit der Wunsch "Hier will ich wohnen!" bei den Kaufinteressenten aufkommt.


Homestaging-Beispiele von ImmoNürnberg

Bild 1 und 2: Hier mal ein Vergleich zwischen leerem Raum und eingerichtetem Wohnbereich. Letzterer strahlt gleich viel mehr Gemütlichkeit aus.


Bild 3: Ein Essplatz wirkt einladender, wenn der Tisch eingedeckt ist, inklusive Blumen, Servietten und Kerzen. Bleibt nur noch die Frage: Wer ist heute mit kochen dran?


Bild 4: Hier kommt Sonntagmorgen-Stimmung auf: Entspannt im Bett liegen und dabei eine Tasse Kaffee trinken. Die Kaffeebohnen duften, sodass beim Betreten des Schlafzimmers ein leichter Kaffeegeruch in der Luft liegt.


Was kostet mich das Homestaging?

Die gute Nachricht ist: Bei uns ist das Homestaging in der Maklerdienstleistung enthalten. Immer dann, wenn es sinnvoll ist, eine Wohnung oder ein Haus in Nürnberg mit unseren Möbeln auszustatten, tun wir das auch. Schließlich geht es darum, Ihre Immobilie zeitnah und zu einem guten Preis zu verkaufen – und um das zu erreichen, schöpfen wir all unsere Möglichkeiten aus.


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Plan B: Virtuelles Homestaging

Versetzen wir uns in ein Reihenhaus aus den 70er-Jahren: Im Wohnzimmer begrüßt eine Eiche-Rustikal-Wohnwand die Kaufinteressenten und im Bad lachen schon die Retro-Fliesen in Knallrosa. In diesem Fall braucht es viel Fantasie, sich das eigene Zuhause vorzustellen. Da hilft es kaum, ein paar Kissen zu drapieren oder neue Handtücher hinzuhängen. Hierfür nutzen wir virtuelles Homestaging.


Wie funktioniert das?

Auf Grundlage eines einfachen Fotos wird der Raum am Computer umgestaltet. Das reicht von der Möblierung bis zur virtuellen Sanierung von Wänden und Böden. Ganz egal, welcher Raum, ob noch alte Möbel darin stehen oder die Tapete von den Wänden hängt. Alles ist möglich und kann nach Belieben eingerichtet werden.


Wir lassen solche Bilder (sogenannte Visualisierungen) immer dann erstellen, wenn wir das Gefühl haben, dass ein kleiner Blick in die Zukunft Sinn macht – und vor allem, wenn die Immobilie noch bewohnt wird bzw. sich im unausgebauten Zustand befindet.


Beispiele für virtuelles Homestaging

Bild 1: Zeigt die Küche einer sanierten Wohnung – obwohl die Küche einen modernen Eindruck macht, gab die visualisierte Einbauküche einen besseren Eindruck von Arbeitsflächen und Stauraum.


Bild 2: Ein gutes Beispiel, wenn es um die Raumgröße geht. Beim Blick ins Wohnzimmer wirkt erst einmal alles recht eng – platziert man aber Couch, Sideboard und Esstisch, zeigt sich schnell die wahre Raumgröße des Wohnzimmers.


Bild 3: Geschmäcker sind verschieden, daher kann schon ein anderer Einrichtungsstil das Interesse auf die Immobilie steigern. Raus mit der braunen Anbauwand und rein mit dem luftigeren Scandi-Look, lautete die Devise bei dieser Visualisierung.


Bild 4: Besonders viel Vorstellungskraft braucht es, wenn – wie in diesem Beispiel – die Räume noch gar nicht richtig existieren. Dieser Dachboden bietet Käufern noch einiges an Ausbaupotenzial – wie das aussehen kann, zeigt die Visualisierung.


Fazit

Unterm Strich geht es beim (virtuellen) Homestaging darum, sich gedanklich nicht zu sehr am Ist-Zustand festzuhalten, sondern zu erkennen, dass vieles möglich ist. Es soll einfach Lust auf die Immobilie und das neue Zuhause wecken.


Sie wollen Homestaging für den Verkauf Ihrer Immobilie nutzen? Gerne unterstützen wir Sie beim Verkauf Ihrer Eigentumswohnung oder Ihres Hauses. Kontaktieren Sie uns!