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Was ist eigentlich Homestaging?

Verschönern, Optimieren und Entpersonalisieren – all das kann Homestaging bedeuten. Viele Makler und Bauträger nutzen die Möglichkeiten des Homestagings, um Eigentumswohnungen und Häuser für Kaufinteressenten attraktiver zu machen. Wie? Indem Sie leeren Räumen mit Möbeln, Lampen und Dekoration Leben einhauchen oder bewohnte Immobilien besser in Szene setzen. Ziel ist es, den Geschmack möglichst vieler Interessenten zu treffen und letztlich den Verkauf der Immobilie zu fördern. Ein Ansatz, der in den USA seit vielen Jahren gefahren wird, und in Deutschland noch recht jung ist.


Zwei mögliche "Einsatzgebiete" für Homestaging

  1. Eine leere Eigentumswohnung steht zum Verkauf. Während die einen Interessenten gedanklich Tisch, Stühle und Pflanzen platzieren, tun sich andere damit schwer. Wie wirkt das Esszimmer? Kann ich hier meine Traumküche einpassen lassen? Passt meine Couch überhaupt ins Wohnzimmer?

  2. Ein bewohntes Haus ist am Markt verfügbar. Im Wohnzimmer begrüßt eine Eiche-Rustikal-Wohnwand die Kaufinteressenten und im Bad lachen schon die 70er-Jahre-Fliesen in Knallrosa.


In beiden Fällen braucht es viel Fantasie, sich das eigene Zuhause vorzustellenund genau da setzt Homestaging an. Mit modernen Möbeln, Textilien und Dekoration wird die Immobilie optisch aufgewertet. Persönliche Gegenstände werden in der Regel entfernt und die Einrichtung „neutralisiert“. Familienfotos, Kinderkunst am Kühlschrank und Töpferarbeiten verschwinden schon Mal im Umzugskarton. Mit kleinen und größeren Handgriffen entsteht so ein völlig neuer erster Eindruck von der Immobilie. Und genau darum geht es, wenn Interessenten das erste Mal durch die Tür treten. Die Immobilie soll Eindruck machen und das Gefühl vom „hier will ich wohnen“ auslösen.


Ist Homestaging praxistauglich?

Das Staging leerer oder unbewohnter Immobilien ist gut möglich. Etwas schwerer wird es da schon, wenn die Wohnung oder das Haus noch bewohnt ist. Schließlich kann es Wochen und Monate dauern, bis die Immobilie an den neuen Eigentümer übergeben wird. Wer möchte da schon auf persönliche Gegenstände verzichten oder – wie an Weihnachten mit Schwiegermutters geschenkter Vase – regelmäßig die Homestaging-Accessoires aus dem Keller holen, wenn neue Interessenten kommen.


In dem Fall können bereits kleine Veränderungen Wunder wirken. Jalousien und Vorhänge, die zur Besichtigung geöffnet sind. Lichter, die in allen Räumen brennen. Ein aufgeräumtes Kinderzimmer oder eine Küche, in der Geschirr, Kochutensilien und Co. im Schrank verschwunden sind. Auch Sitzauflagen auf den Terrassenmöbeln tragen zur Wohlfühlatmosphäre bei.


Zwei unserer Homestaging-Beispiele:


Virtuelles Homestaging


In einigen Immobilien, die wir verkaufen, nutzen wir virtuelles Homestaging. Im Vergleich zum „klassischen“ Homestaging müssen keine Möbel verrückt oder Fotos verräumt werden. Auf Grundlage eines einfachen Fotos wird der Raum am Computer umgestaltet. Das reicht von der Möblierung bis zur virtuellen „Sanierung“ von Wänden und Böden. Ganz egal, welcher Raum, ob noch alte Möbel darin stehen oder die Tapete von den Wänden hängt. Alles ist möglich und kann nach Belieben eingerichtet werden.

Wir lassen solche Bilder immer dann erstellen, wenn wir das Gefühl haben, dass ein kleiner Blick in die Zukunft Sinn macht – und vor allem, wenn die Immobilie noch bewohnt wird.


Viere Beispiele für virtuelles Homestaging

Bild 1: Zeigt die Küche einer sanierten Wohnung – obwohl die Küche einen modernen Eindruck macht, gab die visualisierte Einbauküche einen besseren Eindruck von Arbeitsflächen und Stauraum.


Bild 2: Ein gutes Beispiel, wenn es um die Raumgröße geht. Beim Blick ins Wohnzimmer wirkt erst einmal alles recht eng – platziert man aber Couch, Sideboard und Esstisch, zeigt sich schnell die wahre Raumgröße des Wohnzimmers.


Bild 3: Geschmäcker sind verschieden, daher kann schon ein anderer Einrichtungsstil das Interesse auf die Immobilie steigern. Raus mit der braunen Anbauwand und rein mit dem luftigeren Scandi-Look, lautete die Devise bei dieser Visualisierung.


Bild 4: Besonders viel Vorstellungskraft braucht es, wenn – wie in diesem Beispiel – die Räume noch gar nicht richtig existieren. Dieser Dachboden bietet Käufern noch einiges an Ausbaupotenzial – wie das aussehen kann, zeigt die Visualisierung.


Unterm Strich geht es beim (virtuellen) Homestaging darum, sich gedanklich nicht zu sehr am Ist-Zustand festzuhalten, sondern zu erkennen, dass vieles möglich ist. Es soll einfach Lust auf die Immobilie und das neue Zuhause wecken.


Sie wollen Homestaging für den Verkauf Ihrer Immobilie nutzen? Gerne unterstützen wir Sie beim Verkauf Ihrer Eigentumswohnung oder Ihres Hauses. Kontaktieren Sie uns!



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