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Smart Home – was es bringt und wie es funktioniert

Smart Home ist ein Begriff, der uns seit einigen Jahren bereits im Zusammenhang mit dem eigenen Zuhause begegnet. Und spätestens seitdem sich „Alexa“ einen Platz in vielen Wohnzimmern erkämpft hat, rückt das Thema immer mehr in den Fokus.


Im Prinzip geht es um eine Technik in den eigenen vier Wänden, die Ihnen das Leben erleichtern soll und nebenbei noch Kosten spart. Hier einmal 5 typische Anwendungsbeispiele für Smart Home.


  1. Heizungsregulierung: Sie planen im Winter ein Skiwochenende? Fahren Sie los und lassen Sie die Heizungen daheim einfach auf „Frostschutz“ stehen. Auf dem Rückweg vom Skiwochenende aktivieren Sie von unterwegs – ca. 2 Stunden vor der Ankunft – die Heizungen und kommen in eine angenehm warme Wohnung, ohne das ganze Wochenende lang Energie verbraucht zu haben.


  1. Szenen-Programmierung: Sie können mehrere Arbeitsschritte zusammenfassen. So wird z.B. im „Guten-Morgen-Programm“ 30 Minuten vor dem Aufstehen die Fußbodenheizung im Bad aktiviert und mit dem Weckerklingeln gehen alle Jalousien hoch.

  2. Wetteranpassung: Sie wollen nicht, dass sich Ihre Wohnung im Sommer überhitzt? Sie können das Smart-Home-System mit einer Wetterstation koppeln und wenn es zu warm wird, schließt das System auch in Ihrer Abwesenheit automatisch die Jalousien und öffnet diese wieder, wenn die Sonne „um’s Eck“ ist.

  3. Überwachung: Bei einer längeren Abwesenheit wie Ihrem Jahresurlaub können Sie mit Lichtwechsel und Jalousien-Bewegungen eine Anwesenheit simulieren. Und wenn doch jemand versucht einzubrechen, werden Sie vom System benachrichtigt und können die Polizei rufen.

  4. Statusübersicht: Wer kennt das nicht – Sie sind gerade ins verlängerte Wochenende aufgebrochen und bei der Auffahrt auf die Autobahn kommt vom Beifahrersitz die Frage „Sind die Fenster eigentlich alle zu?“. Früher wären Sie mit schlechtem Gefühl weitergefahren oder hätten umdrehen müssen. Mit Smart Home reicht der kurze Blick auf die Statusanzeige auf dem Handy und schon können Sie beruhigt weiterfahren oder wissen, ob die Umkehr nötig ist.

Sie sehen anhand der Beispiele, die noch deutlich erweitert werden könnten, dass das System einen großen Beitrag zum Wohnkomfort liefert. Was vor einigen Jahren noch als „Spielerei“ abgestempelt wurde, hat längst auf breiterer Ebene Einzug in unsere Haushalte gefunden. Die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen, aber wie immer gibt es auch Nachteile.


Bedenken bei Smart Home

Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit – das sind wohl die meist gehörten Gegenargumente im Zusammenhang mit Smart Home. Ja, ein System, das über ein Mobiltelefon steuerbar ist, kann auch von Computerhackern geknackt werden. Je nachdem, was Sie alles eingebunden haben, ist damit eine ungewollte Steuerung möglich. Das ist besonders unangenehm, wenn auch Kameras integriert sind oder Sie die Haustüre über das System öffnen. Unterm Strich muss daher jeder selbst entscheiden, ob er dieses „Risiko“ eingeht.

In punkto Benutzerfreundlichkeit muss eine gewisse Offenheit bzw. Affinität vorhanden sein. Die wenigsten werden sich vorstellen können, wie die eigene Oma mit dem Smartphone die Jalousien in der Wohnung öffnet. Muss sie auch nicht. Es gibt Smart-Home-Lösung, bei denen es für alle Funktionen noch ganz „normale“ Schalter gibt.


Wie weitreichend Smart Home in Ihrem Zuhause eingebunden sein soll, entscheiden Sie frei nach Ihren Vorstellungen. Soll es nur die Sprachsteuerung für eine Wohnzimmerlampe sein oder möchten Sie eine Nachricht auf das Handy bekommen, wenn der Ofen in der Küche mit dem Vorheizen fertig ist? Die Smart-Home-Systeme können Sie ganz individuell anpassen und für sich selbst das Beste herausholen.


Welches Smart-Home-Systeme gibt es?


Wenn Sie Ihr Zuhause smarter machen wollen, gibt es 3 Möglichkeiten für die Integration eines Smart-Home-Systems:

  1. Eigenes System mit Server: Diese Lösung ist der „Goldrand“, der aber wegen des hohen Aufwands meistens nur bei Neubauprojekten in Frage kommt. Hierbei wird neben der herkömmlichen Stromleitung noch ein zusätzliches Kabel verlegt (grün, KNX), über das dann alle einzubindenden Geräte und Bedienelemente mit dem zentralen Server verbunden werden. Die Kosten für ein solches Komplettsystem liegen schnell bei über 10.000 €.

  2. Externe Geräte: Die einfachste Lösung ist die Verbindung der gewünschten Geräte mittels WLAN mit einem zentralen Server. Das bieten mittlerweile viele Hersteller an, so z.B. Telekom, innogy und Bosch – nur um einige zu nennen. Dabei kaufen Sie ein Paket mit einem zentralen Empfänger und z.B. neuen Thermostaten für die Heizungen und Zwischensteckern für die vorhandenen Steckdosen. Diese Smart-Home-Lösung ist aber ein wenig begrenzt in der Erweiterbarkeit und auf stabiles WLAN angewiesen. Die Kosten starten schon bei deutlich unter 1.000 €.

  3. Integrierte „Nachrüstlösung“: Es gibt auch Möglichkeiten, bei denen die vorhandenen Stromleitungen genutzt werden. Dazu wird der Sicherungskasten etwas erweitert und Empfangs-Elemente z.B. vom Hersteller digitalSTROM eingebaut. In der Steckdose oder dem Lichtschalter, der smart gemacht werden soll, wird in die Verkabelung ebenfalls ein Element eingesetzt. Hierbei erreichen Sie ein Ergebnis, das nah an der ersten aufgezeigten Variante liegt, brauchen aber immer einen Elektriker, der die Arbeiten für Sie ausführt. Die Kosten liegen je nach Aufwand zwischen 2.500 € und 7.500 €.


Aus unserer Praxis

Die digitalStrom-Lösung haben wir in unserer letzten Sanierungswohnung in Nürnberg-St. Johannis eingesetzt – u.a. lassen sich Heizkörper, Fußbodenheizung im Bad und die Außenjalousien mit dem Tablet oder Smartphone steuern. Gleichzeitig lässt sich alles noch mit klassischen Schaltern regulieren. Wir sind überzeugt von dem System – und geben unsere Erfahrung gerne weiter!


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