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Warum sollte ich in die Beschlusssammlung vor dem Wohnungskauf schauen?

Wenn Sie eine Wohnung kaufen, treten Sie auch ganz automatisch mit in die Eigentümergemeinschaft des Hauses ein. Dabei sind alle in der Vergangenheit getroffenen Beschlüsse für Sie gültig – egal, ob Sie Kenntnis davon haben oder nicht. Hier lauert also ein großer Stolperstein beim Kauf einer Immobilie.



Über Beschlüsse kann man sich anhand der Protokolle der Eigentümerversammlungen informieren. Jedoch ist hier immer die Frage, ob Sie alle Protokolle vorliegen haben (auch die der außerordentlichen Versammlungen) und wie weit Sie dabei zurückgehen wollen. Die Beschlusssammlung ist dafür das bessere Mittel, da darin alle getroffenen Beschlüsse zusammengefasst sind. Sie haben ein einziges Dokument vorliegen, in dem alles übersichtlich gesammelt wurde und Ihnen somit einen vollständigen Überblick bietet.


Besonders wichtig ist, ob "Sonderumlagen" beschlossen wurden. Das sind einmalige Zahlungen an die Gemeinschaft, um z.B. Sanierungsmaßnahmen vorzunehmen. Dabei können schon mal vierstellige Beträge fällig werden. Oftmals erklärt sich auch die Höhe des Hausgeldes durch einen Blick in die Beschlusssammlung. Viele Gemeinschaften erhöhen die monatliche Zuführung zur Instandhaltungsrücklage schon weit im Vorfeld einer anstehenden Sanierungsmaßnahme, um dann genügend Geld auf dem Konto zu haben. Laufende oder abgeschlossene Rechtsstreitigkeiten sind ebenfalls in der Sammlung aufzunehmen.


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